Weingut Bernhard KOCH Hainfeld

Eines unserer Top Weingüter an der Südlichen Weinstraße baut für die Zukunft.

 

Wir besuchten die Jahrgangsprobe im Neubau (Rohbau) am 14.04.2018.

 

Mit großem Interesse verfolge ich vom Aushub bis zur Fertigstellung den Bau von Keller, Verkaufsraum und neuer Vinothek meines Weinbruders mit seiner innovativen Familie.

Ihre Arbeit im Pfälzer Weinbau kann die Familie Koch bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts zurückverfolgen.

 

Heute gehört das Weingut mit 50 Hektar zu den größeren Gütern, überrascht aber seit einiger Zeit Fachleute und Kritiker mit ganz verblüffenden Qualitäten.

Vor allem die vor einigen Jahren entwickelten Weine der Réserve- und Grand-Réserve-Linie setzen Maßstäbe.

 

Das sollte aber nicht den Blick auf die guten klassischen Weine mit ihrem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis verstellen.

 

Die kann man gerne im Weinpavillon nebenan öffnen und genießen.

 

Typisch Pfälzisch steht hier an der Strasse ein Schild mit der Aufschrift:  "Wanns Licht brennt is uff"

 

 

 

Obenstehend: Quelle Rheinpfalz Text und Bild

Alexander Koch führte durch den Neubau und erklärte sowohl die Arbeit in den Weinbergen,den Ernteablauf und die schonende Verarbeitung des Lesegutes als auch die Abläufe im Keller bis zur Sektherstellung und den einzelnen Füllvorgängen. Da spürte man wie jemand mit viel Herzblut voll hinter dem Fortschritt und dem Qualitätsausbau von Wein steht

Zahlen die etwas zu der Grösse und den Baumaßnahmen aussagen:

 

Bei dem Neubau wurden folgende Massen bewegt:

 

Erdaushub                        9000 cbm

Arbeitsraum verfüllt        2000 cbm

Kanal                                    400 Meter

Beton                                  2820 cbm

Baustahl                             300.000 kg

 

Kellerausführung

-wasserdichte weisse Wanne

 

 

Es folgen Bilder wo bereits der untere Keller mit Fässer und auch Rüttelpulten zur Sektherstellung belegt ist.

 

Derzeit sind rund 500 Barriquefässer im Keller voll befüllt mit Wein bereits im Einsatz.

Durch die Kühle im raum zeigt sich bereits jetzt ein geringerer Verlust an Wein in den Fässern in der Verdunstung.

BIld Bernhard Koch bei der Anlieferungsstation. Im Bild ersichtlich der Abtransport von Trester.

Bild: Kellermeisterin Chie Sakata seit 2013 im Betrieb.

Sehr großzügig zeigte sich die Familie Koch beim Probeausschank mit allen Weinen und Sekten.

Auszugsweise aus der eigenen Beschreibung des Weingutes übernommen:

 

Das Weingut

Das Familienwappen können wir urkundlich bis ins Jahr 1610 zurückverfolgen. Seit dieser Zeit betreibt die Familie Weinbau. Heute leitet Bernhard Koch den Betrieb, gemeinsam mit seiner Frau Christine, die sich um Kundenberatung und Verkauf kümmert. Bereits in frühen Jahren musste Bernhard Koch praktisch das elterliche Gut übernehmen. Später sammelte er auf vielen Auslandsreisen in Weinanbaugebiete wertvolle Erfahrungen. Seit einer Reise in die Champagne 1982 gilt eine seiner Leidenschaften dem Sektmachen – und daraus eben entstand das langfristige, große Engagement für Sekte.

Der Nachwuchs steht bereits an der Schwelle. Alexander hat 2014 nach abgeschlossener Lehre in den Weingütern Knipser und Dr. Heger ein Studium für Weinbau in Geisenheim absolviert. Sein jüngerer Bruder Konstantin interessiert sich stark für die Marketingseite des Weingeschäfts und begann 2015 ein Studium für Wein- & Betriebswirtschaft in Heilbronn.

 

Für die Zukunft eine vielversprechende Kombination .

 

Philosophie

Unser absoluter Fokus liegt auf der Arbeit im Weinberg. Heute, mit dem analysierten Wissen um Bodenarten und deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Rebsorten, können wir sehr gezielt vorgehen. Unabdingbar ist dabei konsequente Handarbeit, und das zu jeder Jahreszeit. Rebstöcke sind wie Kinder: man soll ihnen die Freiheit zur eigenen Entwicklung lassen, doch müssen klare Regeln und Grenzen vorhanden sein, damit sie zur individuellen Charakteren heranwachsen können.

Mehrmalige Selektion und gegebenenfalls zeitversetzte Lesedurchgänge sind heute bei uns selbstverständlich, um entsprechende Qualitäten erzielen zu können. Damit sind wir aber auch jederzeit in der Lage, die Spitzen aus den besten Lagen herauszukitzeln.

Wein ist zum Trinken da, und Wein soll Spaß machen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir uns nicht nur über Spitzenweine definieren, sondern gerade auch über Tropfen für den täglichen Genuss. Die Basis ist stets das Fundament, sie muss in jedem Fall stimmen. Gutsweine, Ortsweine, Lagenweine – ein Zusammenspiel, das Sinn macht.

 

Entwicklung

Blicken wir 25 Jahre zurück, so hat sich eine erstaunliche, aber auch logische Entwicklung vollzogen. Damals bewirtschafteten wir fünf Hektar eigene Weinberge und kauften Trauben von fünf weiteren Hektar hinzu. Heute stehen wir bei etwa 50 Hektar. Auch die Anzahl der erzeugten Flaschen hat sich verzehnfacht. Wurden anfangs alle Arbeiten im Kreise der Familienmitglieder erledigt, so haben wir seit etwa 20 Jahren äußerst bewährte Helfer aus Schlesien, die teilweise sogar mit ihren Familien in die Pfalz gezogen sind. Seit Ende 2013 beschäftigen wir mit Chie Sakata zudem eine sehr engagierte Kellermeisterin.

 

Entwicklung sehen wir nicht nur personell, sondern auch inhaltlich. Man darf nicht stehenbleiben, sondern muss sich regelmäßig hinterfragen, ob und was man an der eingeschlagenen Richtung nachjustieren soll. Für uns hat dies vor kurzem bedeutet, bei einigen Rebsorten die Qualitätsschrauben nach oben deutlich anzuziehen. Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Spätburgunder – hier haben wir jeweils Topsegmente geschaffen, die den Anspruch haben, in der regionalen Spitze mitzuspielen. Insbesondere beim Spätburgunder spannen wir einen breiten Bogen vom „S“ bis hin zur „Grande Réserve“. Übrigens: unsere Alkoholgehalte haben wir lieber geringer als zu hoch. Guter Geschmack kommt auch ohne Rekordwerte aus.

 

 

 

Text untenstehend: Auszug aus der Weinverkaufsliste 2018

Toll was die Famile Koch hier für die Zukunft eines Weingutes baut. Dies ist ein großer Fortschritt auch für die gesamte Region sowie den stetigen Qualitätsausbau des Deutschen Weines.

 

 

 

Der weitere Fortschritt mit dem Innenausbau sowie auch der neuen Aussenfassade wird nach und nach hier eingefügt.