Kleinere Weinernte in 2017

Quelle: Statistik.rlp

 

Spätfröste haben den Winzern und Kellereien in Rheinland-Pfalz einen im Vergleich zu den Vorjahren ledliglch kleinen Weinjahrgang 2017 beschert.

 

Sie erzeugten aus der Traubenernte rund 4,9 Millionen Hektoliter Wein und Most, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte.

 

Im Vergleich zum Jahre 2016 wurden 16 Prozent weniger gekeltert. Ähnlich klein war die Weinerzeugung zuletzt 2010 gewesen. Damals wegen Trockenheit und Hitze.

 

2017 wurden 79 Prozent der Produktionsmenge zu Qualitätswein ausgebaut.

 

Auf Weißwein entfielen in Rheinland-Pfalz 65 Prozent der Weinerzeugung. Von diesen 3,2 Millionen Hektolitern wurden 71 Prozent zu Qualitätsweinen und 25 Prozent zu Prädikatsweinen verarbeitet.

 

Rotwein vermarkten die Winzer deutlich stärker als Qualitätswein.

 

2017 wurden so landesweit 95 Prozent der Trauben zu Qualitätswein ausgebaut.

 

Die Weinerzeuger und ausbauenden Unternehmen in den Anbaugebieten verarbeiten in unterschiedlichem Umfang Trauben aus dem jeweiligen Anbaugebiet und aus überregional geerntete Mengen.

 

Für einen kleinen Teil von 0,2 Prozent der Weinproduktion in Rheinland-Pfalz wurden Trauben aus Anbaugebieten außerhalb des Landes zugekauft.

 

Vor allem die Weinerzeugung der Unternehmen mit Sitz im Anbaugebiet Mosel stammt nach Angaben der Statistiker zu einem Großteil aus anderen Anbaugebieten.

 

Weine aus Trauben die in der Pfalz geerntet wurden, werden dagegen häufiger von Unternehmen mit Sitz in anderen Anbaugebieten verarbeitet und auf den Markt gebracht.

 

Pfälzer Betriebe bringen so knapp 32 Prozent der rheinland-pfälzischen Weine auf den Markt. Geerntet werden aber in der Pfalz 42,5 Prozent der Weinmenge im Land.