Weingut Friedrich Becker Schweigen

Zu Besuch im Weingut mit Jahrgangsprobe.

Allgemein:

Weingut Friedrich Becker aus Schweigen in der Pfalz gehörte damals zu den typisch Südpfälzer bäuerlichen Gemischtbetrieben die unter anderem immer auch schon Wein anbauten. Erst um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts dämmerte die Erkenntnis, dass die vorhandenen Böden und Hanglagen am Rande des Pfälzerwaldes herausragende Voraussetzungen für beste Weine boten. Daraus ist einer der besten Erzeuger der Pfalz und der derzeit beste Spätburgunderwinzer Deutschlands geworden. Seither ist Weinmachen ihre Profession und Leidenschaft zugleich. 1973 wurden die ersten Flaschen abgefüllt und mit dem Füchschenetikett beklebt, welches in sehr kurzer Zeit zum Markenzeichen geworden ist. Für alte Freunde ihrer Weine und inzwischen für viele Weinkenner in der Welt, steht dieses Label für einen sehr eigenständigen Weintyp von kompromisslos hoher Qualität. Insbesondere die Rotweine und darunter die Spätburgunder zählen seit Jahren zum Besten was hierzulande erzeugt wird. Der Gault-Millau bewertet seine Leistung mit 4 von 5 möglichen Trauben.

Der Besuch zur Jahrgangsprobe beim Weingut Becker war wieder ein besonderes Erlebnis.

 

Wir hatten versucht uns etwas in der Sortenvielfalt einzuschränken, jedoch gelang es uns nach Einstieg über zwei tolle Silvaner, weisse und graue Burgunder sowie Chardonnay nur begrenzt die Rieslinge zu verkosten.

 

Für mich waren der 2015er Weisser Burgunder sowie der 2013er Weisser Burgunder die herausragende Weine.

 

Der 2004er Reserve Pinot Meunier Sekt Brut ist eine gereifte Besonderheit.

Die restsüssen Spezialitäten wie Goldmuskateller, Muskat Ottonel, Gewürztraminer und eine Riesling Spätlese

zeigen auch hier die eindeutige Handschrift des Kellermeisters.

 

Zu den Rotweinen kann man eigentlich keine Ergänzungen mehr hinzufügen.

 

Hier muß man auf die jahrelangen Berichte der Fachjournale verweisen.

 

Becker ist und bleibt die "Ausnahmeerscheinung" für Spätburgunder in Deutschland.

 

Zum Abschluss durften wir noch den 2006er und 2005er St. Paul probieren aus den Magnumflaschen.

 

Dieser Genuss hat noch langen "Nachhall".