VDP Weinbörse Mainz 24.u.25.04.2016

Zum 43. Mal luden die VDP.Prädikatsweingüter zur VDP.Weinbörse nach Mainz. Am Sonntag und Montag, dem 24. und 25. April 2016 traffen sich in der Great Wine Capital Mainz internationale Gastronomen und Fachhändler bei der weltweit größten Fachmesse für deutsche Spitzenweine.

Wir waren am Sonntag ganztägig bei der Messe und angenehm überrascht, insbesondere über die vorgestellten

2015 er Weine.

Die teilnehmenden Weingüter, Auszug aus dem Ausstellerverzeichnis:

Ahr

Wir stellen ihnen nun in Bilder die Weine vor die uns am besten bei der Probe gefallen haben:

 

Probe bei von Othegraven (Fam. Jauch) Saar

Zum Abschluss gabs noch eine "feste" Unterlage von OTTO Gourmet.

War geschmacklich sehr gut und auch zu einem angemessenen Preis.

Die VDP Weinbörse war sehr gut und übersichtlich aufgebaut. Für diese Messe muß man sich aber zwei Tage Zeit nehmen.

FAZIT VDP Grundlage:

 

Die vor 42 Jahren erstmals ausgerichtete Weinbörse des Verbands der Prädikats- und Qualitätsweingüter (VDP) hat sich, wie der Vorsitzende Christmann betonte, „über die Jahre hinweg zur wichtigsten Weinmesse für deutschen Wein weltweit entwickelt“.

Christmann spricht von einem „klaren Bekenntnis“ für die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt, die er als „Weinstadt mit Weltruf“ tituliert. Die nächste Weinbörse wird am 24. und 25. April 2016 stattfinden. Zuletzt nahmen 180 der knapp 200 VDP-Weingüter an der Veranstaltung teil, die rund 2.500 Besucher aus der internationalen Weinfachwelt anlockte. Die Weinbörse biete, so Christmann, „die einmalige Gelegenheit, den jüngsten Jahrgang von Deutschlands besten Erzeugern in seiner ganzen Breite unter einem Dach kennenzulernen“.

 

Die Mitgliedschaft in dem 1910 als „Verband Deutscher Naturweinversteigerer“ gegründeten VDP, der sich als „älteste nationale Vereinigung von Spitzenweingütern in der Welt“ betitelt, ist an ein strenges Regelwerk geknüpft, das eine besonders hohe Qualität der Erzeugnisse sicher stellen soll. Nicht ganz so wohlgesonnene Stimmen sagen dem Verband einen gewissen Hang zum Elitarismus nach. Unbestritten ist, dass der „Traubenadler“, das Erkennungsmerkmal der VDP-Mitgliedsbetriebe, durchaus als Qualitätsversprechen gelten darf. Aktuell deckt der Verband gut zwei Prozent der deutschen Weinproduktion, vier Prozent der Rebfläche und zehn Prozent der Wertschöpfung ab. Die Weine sind, wie man an den Zahlen sieht, also in aller Regel ertragsreduziert und im oberen Preissegment anzusiedeln.

 

1973 fand die Weinbörse erstmals, mit zehn rheinhessischen Weingütern, im Kurfürstlichen Schloss statt. Ziel war, eine exklusive Veranstaltung für Wiederverkäufer ins Leben zu rufen. Eine andere, vom VDP derzeit in Wiesbaden ausgerichtete Veranstaltung würde Moderer der hessischen Hauptstadt gern abjagen: „Ein Ziel des Zehn-Jahres-Vertrages könnte sein, wenn das Kurfürstliche Schloss saniert ist, dann den Ball des Weins aus Wiesbaden wieder nach Mainz zu holen“, betonte der Mainzplus-Geschäftsführer.

Die diesjährige Traubenlese beurteilen die VDP-Prädikatsweingüter mit großer Zufriedenheit. Trotz des äußerst heißen und trockenen Sommers war es gelungen, gute Qualitäten zu ernten, wenn auch mancherorts mit deutlich verringerten Erträgen. „Noch nie haben wir so früh und in so kurzer Zeit die Weinlese durchgeführt“, berichtete Christmann, „Weinleseromantik sieht anders aus. Doch das Ergebnis zählt: Ende gut, alles gut.“

In den trockenen, heißen Monaten konnten die Trauben noch von den ausgiebigen Niederschlägen des Winters zehren – die älteren naturgemäß deutlich stärker als die jüngeren Reben. Die Güsse im September hatten die Winzer zunächst befürchten lassen, die an Trockenheit gewöhnten Trauben könnten aufplatzen, was auf breiter Fläche jedoch nicht geschah.

 

Fazit: Man habe, wenn auch nicht immer in der gewünschten Ertragsmenge, makellose, vollreife Trauben vom Stock holen können. Beste Voraussetzungen also für eine gelungene Weinbörse 2016.