Wein Outlet in NW-Duttweiler 2015

Zum 3. Mal fand in NW-Duttweiler die Einkaufsmesse "Wein-Genuss" Outlet statt.

 

Beim Wein-Genuss-Outlet können Weinfreunde bei über 30 verschiedenen Winzern der Region Weine probieren und auch direkt kaufen. Jeder Aussteller bietet fünf Produkte seiner Wahl kartonweise (6 oder 12 Fl.) zu günstigen Konditionen an.

 

Dies ist ein stimmiges Konzept und überzeugt schnell bei einem Besuch der Messe.

 

Gut organisiert kann der Weinfreund an jedem Stand der verschiedenen Weingüter Weine probieren, in Karton ankaufen und direkt bezahlen.

 

Nach Abschluss des Rundganges erhält er die gekauften Weine und diese werden bis an das Auto gebracht.

 

Einfacher geht es nicht mehr.

 

Die einzige Anmerkung die ich mir erlaube als Verbesserungsvorschlag: 

 

Einen "Zaster-Laster" einer Bank (VR und Sparkassen bieten dies an) an den Eingang stellen.

 

Viele Besucher würden in der Halle sicherlich mehr einkaufen wenn sie noch genug Geld hätten.

 

So mancher verschätzt sich mit dem Einkauf und kann leider weder mit EC-Karte noch Kreditkarte zahlen.

 

Ich kenne dies aus vergleichbaren Messen in Frankreich. Dort sind Kartenzahlungen selbst an den Ständen der Weingüter völlig normal.





          Was den Besucher erwartete:  Quelle Austeller

  • Ungezwungenes Probieren von über 100 Produkten (Wein, Sekt, Secco)
  • Bekannte Weingüter, größere und kleinere Familienbetriebe bis hin zu Neuentdeckungen
  • Kaufen Sie Ihre Weinfavoriten kartonweise zu Spitzenpreisen.
  • Großer, kostenfreier Parkplatz (direkt am Veranstaltungsort)
  • Ihre Einkäufe bringen wir auf Wunsch bis zu Ihrem Auto.
  • Beim Wein-Genuss-Outlet wird es vor Ort ein Gewinnspiel geben, bei dem jeder Besucher teilnehmen kann.
    Die Duttweiler Weinprinzessin macht am 25.10.2015 um 17:30 Uhr unsere Glücksfee und wird die Gewinner ermitteln.
  • Der Eintrittspreis von 10 Euro wird bei einem Einkaufsvolumen von 100,- Euro rückvergütet.


Zu den etablierten Weingütern die auf vielen Fachmessen immer wieder ihre Produkte anbieten, möchte ich bei meinem 3. Besuch auf der Messe drei Weingüter vorstellen die mich mit der angebotenen Auswahl besonders ansprachen.


Es sind dies das Weingut Fischer aus Schweighofen, das Weingut Neu aus Bad Dürkheim und das Weingut Schweder aus Hochstadt.



Weingut Stefan Fischer, Schweighofen/Pfalz

 

Wie sich das Weingut selbst beschreibt:

 

Das Geheimnis eines besonderen Weines ist entschieden mehr als perfektes und sorgfältiges Arbeiten im Weinberg und im Keller. Es ist Leidenschaft und Hingabe, Aufmerksamkeit und Sorgfalt um Boden, Rebstock und Traube.

Unser Ziel ist es, unseren Erzeugnissen einen unverwechselbaren Charakter zu verleihen und Weine mit besonderem Geschmack zu produzieren. Seit vielen Jahren kultivieren wir mit viel Liebe und Sorgfalt zum Detail Weine außergewöhnlicher Qualität.

Unsere Erfolgsfaktoren beim Ausbau moderner, ausdrucksvoller Weine mit viel Frucht und Frische ist der behutsame Umgang mit der Natur, die Begrenzung der Erntemenge bereits durch den Rebschnitt im Winter sowie das Entfernen überzähliger Trauben im Sommer. Ebenso wichtig ist natürlich auch die schonende Verarbeitung des Lesegutes im Herbst und der Einsatz modernster Technik und die fachliche Kompetenz nichts dem Zufall zu überlassen.

Unkompliziert, aufgeschlossen und gesellig, so sind wir und unsere Weine.


Unser Sortiment umfaßt neben Weinen auch Sekte, Brände Liköre, Säfte und Obst.

 

Bei der Probe überzeugten mich besonders der Sauvignon Blanc den ich schon im Jahre 2013 beim ersten Messebesuch als hervorragend beschrieb.

 

Der St. Laurent, trocken und das Rotwein Cuvee Katharina sind sehr gelungene Rotweine. Hier haben wir einige Flaschen eingekauft und werden bei Gelegenheit die Weine näher vorstellen.

 

Eva Echter am Stand vom Weingut Fischer aus Schweighofen


Weingut Friedhelm Neu, Bad Dürkheim/Leistadt

 
Die Familie Neu betreibt Weinbau bereits in der 4. Generation. 1989 haben sie sich entschlossen, ein eigenes Weingut mit Direktverkauf in Bad Dürkheim/Leistadt zu gründen.


Gleichzeitig wurde der Rebsortenspiegel kontinuierlich erweitert und die Fläche auf heute 15 ha erhöht.

Besonders stolz ist man auf den hohen Anteil an Weinbergen mit alten Reben, die in einem wertvollen Mikroklima wachsen können, umgeben von historischen Buntsandsteinmauern.

 

Eine Seltenheit ist die Lage „Leistadter Kirchenstück“, deren Fläche zum größten Teil im Naturschutzgebiet Berntal liegt.

 

Bei der Messe überzeugten mich vor allem der 2014er Weisser Burgunder, trocken sowie der 2009er Syrah trocken aus der Magnumflasche im Holzfass gereift.

 

Interessant auch der 2013er Dunkelfelder Rotwein, trocken

 

Fazit: Ein noch junges Weingut das sehr Qualitätsbewusst seine Weine ausbaut.

 

Leistadt hat leider nur noch fünf Weingüter die als Selbstvermarkter auf dem Markt sind.

 

Ich bin mir aber sicher, dass die Weine der Familie Neu sich immer mehr auf dem Markt durchsetzen und neue

Liebhaber gewinnen.

 

Als ehemaliger Leistadter freut es mich mit Abstand diese positive Entwicklung zu sehen.




Weingut Schweder, Hochstadt/Pfalz

Es gibt viele Gründe warum Weingüter entstehen  - Heimweh ist ein eher ungewöhnlicher.

Die Familie Schweder erwarb ihr altes Weingut im Jahre 1889, als Heinrich Schweder von Amerika zurück kam.

 

Als gebürtiger Pfälzer hatte er es nicht lange in der neuen Welt ausgehalten und seine Heimat vermisst. Aus einem für die damalige Pfalz typischen landwirtschaftlichen Mischbetrieb mit Pferden, Kühe und Enten hat sich Laufe der Zeit ein reines Weingut wentwickelt.  Früher wurde hauptsächlich Fasswein ausgebaut aber seit Beginn der 70er wird auch bei den Schwedesr der Wein in Flaschen abgefüllt.  

 

Heinz Schweder und sein Sohn Henrik arbeiten dabei Hand in Hand gemeinsam im Weinberg und im Keller.  Heinz Schweder ist ansonsten für die Weine im Weinberg und im Keller verantwortlich. Mit viel Hingabe und Pflege kümmert er sich um „Weinbergs- und Kellerkinder“.  

Seine Frau Anita hat den grünen Daumen und verzaubert den mediterranen Innenhof des Weinguts.


Tochter Katja Schweder ist eine ehemalige Deutsche Weinkönigin im Weinkeller der BASF und zuhause im Betrieb tätig.


Der Jungwinzer ist Sohn Henrik Schweder.


Nach seiner Ausbildung merkt man jetzt, dass er immer mehr seine Vorstellungen beim Wein einbringt.

 

Die neuen Etiketten sowie Bezeichnungen wie "Alter Schwede" ,Weisser Burgunder Stückfass, Cuvee S Rotwein oder

Cuvee "Schweder Art" Rotwein zeigen eine neue junge Linie.

 

Am Stand hat uns insbesondere der Weissburgunder Stückfass überzeugt.

 

Zur ruhigen Verkostung haben wir einiges eingekauft und werden absehbar näheres berichten.

Unser Probepaket